Neues aus Winzendorf zum Umbau der Westernstadt

Wie bereits berichtet, gibt es in Winzendorf eine bauliche Veränderung: die Westernstadt wird derzeit neu errichtet. Auf der Homepage von Winzendorf wurde diesbezüglich nun eine Pressemitteilung veröffentlicht:

Westernstadt neu

In der Westernstadt Winzendorf bleibt kein Stein auf dem anderen. Seit Herbst 2009 wird geplant, gebaut, erneuert und adaptiert – Premiere der diesjährigen Winnetou-Festspiele wird in einer völlig neuen Westernstadt gefeiert.

Die Stadt wurde 1994 ganz aus Holz gebaut, das wirkt zwar idyllisch, war aber nach so vielen Jahren erneuerungsbedürftig, sagt Martin Exel, Architekt und Baumeister. So wurden die Holzbauten kurzerhand abgetragen und die gesamte Stadt neu aufgebaut. Martin Exel: Die neue Stadt besteht aus Massivbauten, die mit Holz verkleidet wurden. Die charakteristische Optik bleibt zwar erhalten, die Bauten sind jedoch nach neuen architektonischen Grundsätzen errichtet und werden dank längerer Lebensdauer wohl Schauplatz noch vieler Winnetou-Festspiele sein.  Die Arbeiten überwacht Architekt und Baumeister Exel höchst akribisch. Der Stadtbaumeister: Ich bin täglich vor Ort, kümmere mich um den Baufortgang, sodass wir bis zur Premiere ein tolles neues Szenario bieten können. Die Besucher dürfen sich auf die neue Westernstadt freuen: höherer Komfort, weniger Staub und endlich auch ein barrierefreier Zugang kommt den Ansprüchen der Zuschauer entgegen.

Martin Exel hängt mit Herzblut am Projekt Winnetou-Festspiele, und das aus gutem Grund. Die Bindung reicht lange zurück, genauer gesprochen: bis in seine Schulzeit. Damals drückte Exel mit dem damaligen Gföhler Winnetou-Darsteller Peter Görlach die HTL-Schulbank. Durch Reden kommen die Leute zsamm, heißt es und da Martin Exel das Genre Schauspiel  schon immer fasziniert hat, hatte er auch bald eine Rolle. Als die Festspiele nach Winzendorf übersiedelten, stand Exel mehrmals auf der Westernbühne, meist als Bösewicht, lacht er. Als einer der Pioniere der ersten Stunde hat Martin Exel schließlich das Westernstadt-Grundstück 2004 gekauft, um die Bühne auch für andere Events bespielbar zu machen. Mit großem Engagement des Teams, aber auch mit Unterstützung durch die Gemeinde ist es geglückt, hier ein Sommer-Festival entsprechend zu positionieren. Bühnenrolle hat er 2010 keine angenommen, denn mit der Schaffung einer entsprechenden Infrastruktur ist er mehr als ausgelastet.

Auf die Spielsaison 2010 blickt Martin Exel mit freudiger Erwartung: Ich bin ein Fan von Karl May, wenngleich sich sein Heldentum mitunter ein wenig ungewöhnlich definiert. Doch dass der Stoff nach wie vor viele Besucher in seinen Bann zieht, ist für Exel erfreulich: Es gibt sehr viele Aspekte in Karl Mays Romanen, die zeitlos sind oder einen zeitgeistigen Ansatz erlauben. In welcher Stadt Martin Exel den Sommer verbringen wird, liegt auf der Hand: in der Westernstadt Winzendorf.

Ing. Martin Exel: Schon als Kind war es für den gebürtigen Wiener faszinierend, aus Legosteinen Häuser zu bauen. Nach seiner Ausbildung an der HTL begann er in der Baubranche Fuß zu fassen und ist seit 1996 selbständiger Baumeister und Architekt in Wien 19. In der Schulzeit entdeckte er auch seine Liebe zu Schauspiel und Musik und gelangte über die Winnetou-Festspiele Gföhl schließlich ins Team der Winzendorfer Westernhelden. 2004 kaufte er das Gesamtareal – für die Saison 2010 hat er der Westernstadt ein neues Gesicht gegeben.

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